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Internationaler Tag der Katze

Wir möchten heute den Weltkatzentag nutzen und über die aktuelle Situation der Katzen bei uns im Tierheim Jübberde berichten.
Wir und auch die Nachbarvereine und -tierheime sind in den letzten Monaten von Mutterkatzen und Katzen-Welpen nahezu überrannt worden. Am Anfang der Woche haben wir bei einem für uns komplett neuem Event die Türen der Kinderstube geöffnet und mögliche Adoptanten zum Kennenlernen der Kitten eingeladen.

Wir freuen uns sehr über den tollen Ablauf der drei Nachmittage mit Sonderöffnungszeiten und über die zahlreichen Menschen, die sich auf den Weg zu uns gemacht haben und ihre neuen Familienmitglieder bei uns gefunden haben.
Wir planen ein weiteres Event dieser Art in etwa drei bis fünf Wochen, wenn der nächste Schwung kleiner Katzen sich auf den Weg in ein neues Zuhause machen kann. Besonders gefreut hat uns außerdem, dass auch einige unserer erwachsenen Katzen entdeckt wurden und jetzt diesen Weltkatzentag im eigenen Körbchen mit eigenen Menschen (auch liebevoll als Dosenöffner bezeichnet) verbringen.

Auf der anderen Seite ist das Tierheim immer noch mehr als voll und in allen Bereichen an den Grenzen des Möglichen, was die Situation bei den Katzen betrifft.
Die Probleme beginnen beim Platz, den verletzte und tragende Katzen, sowie die Kitten, in unserer Kranken- und Quarantänestation einnehmen. Auch in diesem Jahr gab und gibt es wieder mehr Anfragen für die Aufnahme von Tieren, als wir Platz haben. Dies führt zu einer Art “Wartelisten-Verfahren” bei dem sich die FinderInnen von Katzen mit kreativen Möglichkeiten selber helfen müssen, bis wir wieder Platz für die Aufnahme von neuen Tieren haben. Auch das geht den anderen Tierschutzvereinen der Region nicht anders.

Wie auch in den letzten Jahren sind die Katzen und Kitten, die wir während des Frühjahrs aufnehmen gesundheitlich extrem schlecht aufgestellt. Hatten wir im letzten Jahr große Probleme mit der Virusinfektion feline Panleukopenie (Katzenseuche), sind es in diesem Jahr unter anderem Parasiten wie Giardien und Kokzidien, die den Kitten das Überleben erschweren. Auch FIV (felines Immundefizienz-Virus) und Augenerkrankungen (Irisentzündung) nehmen stark zu. Dazu kommt eine erhöhte Zahl von schwer verletzten Katzen (Autounfälle, Hundebisse), die in diesem Jahr in unsere Obhut übergeben wurden.

Insgesamt führen alle oben aufgezeigten Dinge dazu, dass die Katzen durchschnittlich sehr viel länger im Tierheim bleiben müssen, bevor sie sich gesund und rehabilitiert auf die Suche nach einem neuen Zuhause machen können.

Ein Problem, das bei uns immer wieder zu Ungläubigkeit führt, ist die Tatsache, dass immer noch (gechipte) Katzen und Kater gefunden und bei uns abgegeben werden, die NICHT kastriert sind. Abgesehen von der Tatsache, dass die Kastration von Katzen und Katern mit Freigang im Landkreis Leer gesetzlich vorgeschrieben ist, gehört eine konsequente Kastration zu den effektivsten Mitteln zur Verhinderung des aktuellen Katzenleids.
Außer Katzen und Kater, die zur Zucht genutzt werden, sollten Katzen und Kater immer kastriert sein.

Mit unserem Projekt “Kattenwacht” haben wir seit dem Frühjahr ein neues Netzwerk zur Bekämpfung des Leids der Streunerkatzen und verwilderter/ ausgesetzter Hauskatzen geschaffen. Informiert euch hier auf unserer Homepage über das Projekt.

Und auch der Deutsche Tierschutzbund e.V. hat dem Thema “Straßenkatzen” seit einigen Jahren immer mehr Wichtigkeit eingeräumt. Auch dazu gibt es eine eigene Homepage, die ausführlich über die Thematik informiert.
Folgende Links führen euch direkt zur Kampagne "Jedes Katzenleben zählt":
Wissenswertes - Jetzt mehr Katzenschutz
Pressemeldung - Deutscher Tierschutzbund schlägt Alarm - Immer mehr Straßenkatzen

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Tierschutz im Landkreis Leer e.V.

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